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22.08.2009
Tirol International - Europäisches Forum Alpbach
Junge Tirolerinnnen und Tiroler erweitern ihre internationalen Erfahrungen und Kontakte

 
 
 
 
 
 
 
 

Erfahrungsbericht eines Stipendiaten der IG Alpbach-Innsbruck zum Europäischen Forum Alpbach 2009

 

Meinem Bericht möchte ich ein herzliches Dankeschön an die Tiroler Zukunftsstiftung für die großzügige finanzielle Unterstützung voranstellen.

 

Als interessierter Student und vor allem auch als Tiroler bin ich seit Jahren fasziniert und stolz auf das Europäische Forum Alpbach. Ich bin immer wieder beeindruckt von der Internationalität und Vielzahl an kompetenten Teilnehmern. Das Zusammentreffen der akademischen, wirtschaftlichen sowie politischen Elite Europas verspricht stets intensive, kritische und fruchtbringende Diskussionen. Gerade auch der zwischenmenschliche Kontakt im Rahmen einer solchen Veranstaltung steht besonders im Vordergrund und verspricht bleibende Eindrücke und ist häufig wegweisend für die Zukunft eines jungen Studenten. Als ich das diesjährige Generalthema „Vertrauen – Trust“ gelesen habe, war ich sofort begeistert. Ich erhoffte mir kontroversielle Beiträge und Diskussionen.

 

 

 

Aufgrund meiner hohen Erwartungen war ich umso mehr erfreut, als ich die Zusage der IG Alpbach-Innsbruck eines Stipendiums finanziert von der Tiroler Zukunftsstiftung erhalten habe.

 

 

 

Meine hohen Erwartungen wurden voll erfüllt:

 

Die Krise geht – der Zweifel bleibt…

 

… mit diesen Worten leitete Dr. Erhard Bussek, Präsident des Europäischen Forums (EFA), seine Begrüßungsrede zum 65. Europäischen Forum in Alpbach ein. In weiser Vorausschau wurde das Thema „Vertrauen“ dieses Jahr als Generalthema bestimmt und wohl kaum ein anderes Thema wäre besser geeignet gewesen. Die 17-tätige Veranstaltung startete mit einer Seminarwoche, die das Generalthema von verschiedenen Perspektiven betrachteten (Kommunikation & Vertrauen; Vertrauen im Recht; The biological foundations of trust and social decision-making oder global contracts, economic crisis and rebuilding trust…. etc.). Auch in den nachfolgenden Referaten bzw. Gesprächsreihen wird Vertrauen in die Politik, in die Wirtschaft und den Handel, in die Medizin und vor allem in Europa, Inhalt von zahlreichen Diskussionen. Unter den hochrangigen Referenten, fanden sich unter anderen UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, die EU-Kommissarinnen Benita Ferrero-Waldner und Viviane Reding, die Nobelpreisträger Martti Ahtisaari und Myron Scholes, die früheren Staatspräsidenten Roman Herzog und Vaira Vike-Freiberga, hochrangige Vertreter von Wissenschaft, Wirtschaft, Finanz und Industrie sowie Mitglieder der österreichischen Bundesregierung. Die Kombination von wissenschaftlichen Workshops und Gesprächen mit PraktikerInnen zeichnet meiner Meinung nach das Forum Alpbach aus. Besonders interessant fand ich die Reform- bzw. Wirtschaftsgespräche, die sich mit den Themen - Europas Zukunft gestalten/ Europa, Chance in der globalisierten Welt - befassten. Unabhängig von den Schwierigkeiten in Finanz- und Realwirtschaft steht die EU und damit Österreich vor einer Reihe großer Herausforderungen wenn es zum Beispiel um das sensible Thema der EU-Erweiterung oder der Energie- und Klimapolitik geht. Was braucht die europäische Wirtschaft zum globalen Player? Welche Rolle soll der Staat künftig in der Wirtschaft spielen? Und wie kann Europa geeint auf die ständig wachsenden Herausforderungen der Energie- und Umweltpolitik reagieren, nach innen wie nach außen? Diese Fragen und viele mehr wurden in den Gesprächsreihen debattiert.

 

Besonders wertvoll und lehrreich waren auch zahlreiche Gespräche und Diskussionen abseits der Seminare und offiziellen Veranstaltungen.

 

Sohin möchte ich mich noch einmal bei der Tiroler Zukunftsstiftung bedanken und verbleibe

 

 

 

mit freundlichen Grüßen

 

Roland Pfister e.h.

 
 

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